Ja, ich wollte in Chile ja unbedingt noch in San Pedro de Atacama reiten…. Inzwischen bin ich Zuhause und krankgeschrieben.

Ja, ich wollte in Chile ja unbedingt noch in San Pedro de Atacama reiten….
Als ich feststellte, dass das Pferd wirklich vor Allem Angst hatte: Autos, Hund, Bäume, Wind und es wirklich zu heiß war zum Reiten (16.00Uhr nachmittags) meinte ich, „dass ich nur noch zu dem Baum da vorne“ reite…

Leider kam eine Windböe, und mein Sonnenhut (ja ich entschied mich gegen eine Reitkappe) flog davon, das Pferd erschreckte sich und rannte im Galopp in die Steinwüste. Als ich versuchte es zu stoppen, fing es das Buckeln an und für mich war klar: Sofort runter, bevor es mit mir hinfällt.

Also versuchte ich meine Voltigeerfahrung ins Gedächtnis zu rufen und mich seitlich hinabzulassen. Allerdings mußte ich ja auch loslassen. So landete ich zuerst mit dem Rücken auf dem Boden, mein Kopf schlug ganz kurz auf und ich drehte mich noch von dem Pferd weg. NAtürlich saß ich da und heulte und schrie vor Schmerzen. Das Pferd – das kam sofort wieder zurück- aber ich verscheuchte es. Es sollte weg von mir. Plötzlich fing es an, dass ich wie unter Wasser sah…. verschwommen. Die Reitlehrerin meinte, sie hat schon einen Krankenwagen gerufen. Allerdings dachte ich mir: „wo soll denn hier ein Krankenwagen“ herkommen…

Touristen hielten nicht an… aber zwei Indianer. Die nahmen mich mit, unter Protest, denn ich sollte liegen bleiben. Aber ich bekam Angst und zum Glück kam uns wahrhaftig ein Krankenwagen entgegen. Die Sanitäter banden mich gleich auf eine Trage mit Genickstütze fest. Im provisorischen Krankenhaus bekam ich erstmal Sauerstoff. Dann machten sie sich daran, alle Steine und Haare aus meinem offenen und verwundeten Rücken zu entfernen.

Mein linker Mittelfinger (ja, haha es war sehr lustig wieder damit in die Arbeit zu gehen und mit Nackenkrause sich krank zu melden), schienten sie.

Lange rede kurzer Sinn: Ich hatte einen verdammt guten Schutzengel.  Denn jetzt sitze ich Zuhause und habe nur meinen Finger gebrochen und eine Gehirnerschütterung (von den Schürfwunden ganz zu schweigen).

Tja ich kann nix machen – Buch halten geht nicht, Zeitschrift halten geht nicht, Autofahren geht nicht. Häkeln geht nicht aber meine Mütze konnte ich „einhändig“ häkeln. Fragt nicht wie aber es geht.

Die Mütze kann als normaler Beanie und als Krempelmütze getragen werden und ist mit modischem Rippchenmuster gehäkelt.

Anbei meine Fotos

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