Unser Taxifahrer berechnete 20Euro vom (ca.) Omoniaplatz nach Piraeus. Hier koennte man verhandeln! Aber das macht Ihr dann am Besten vorher. Und dann auf 15 Euro runter. Aber Alles in Allem hat gut geklappt. 1/2h Fahrt zum Hafen. Dort stand auch schon der Kat (Hellenic Seaways). Unsere Koffer wurden verstaut und wir nahmen im 1. Stock Platz. Der 1. Stock ist die Businessclass. Hier zahlt Ihr aber nur 7 Euro mehr und habt gemuetliche Couchsessel, die man sogar noch hinten klappen kann. Oben ist es viel ruhiger und man hat sogar ein Tischen zwischen den Sesseln. Unser erster Stopp war Poros. Hier durften wir sogar hinten an Board raus zum fotografieren. Bei den Dolphins (russische Tragfleachenboote), darf man die ganze Fahrt ueber hinten draussen sitzen. Nur eben nicht auf dem Kat, was fuer Katamaran steht. Nach ca 2h Fahrt kam nach der Meerenge bei Poros endlich Hydra in Sicht. Hier lasse ich immer all meine Erinnerungen, die bis zur Kindheit reichen, nochmal Revue passieren. Es war eine wundervolle Kinderheit auf der Insel.

   

   

   

  
Angekommen, sind wir gleich Richtung Hotel Angelica. Ein kleines, familiengefuehrtes Hotel. Alle Haeuser, die Neuen und Alten, sind hier auf der autofreien Insel, im alten Stil gebaut. Die einzigen Autos, die es hier auf der Insel gibt, sind ein kleiner Feuerwehrwagen, ein kleiner Krankenwagen und zwei Muellwagen. Sonst gibt es nur Taxiboote, Tuckerbooetchen (leider dieses Jahr nicht mehr so viele alte Schifferbooetchen) und Maultiere. Diese bringen einen zu den gewuenschten Destinationen. Im Norden der Insel, die nicht bebaut ist und als Rueckseite zaehlt, gibt es nichts, ausser vielleicht ein Kloster und einsame Buchten mit tuerkisem Wasser. Die Suedseite der Insel ist bebaut und der Haupthafen ist Hyda oder auch griechisch genannt Idra “Idthra”. Im Westen gibt es noch die Mandrak Bucht. Hier war damals das grosse Hotel Mira Mare mit seinen Bunglaows, die bis an den Strand reichten. Leider gibt es dies seit ein paar Jahren nicht mehr, da die Pacht nicht verlaengert wurde. Damals verbrachte ich oft hier Wochen. Man konnte Tretboote und Kanus ausleihen und sogar Surfen und Wasserski betreiben.  

Im Osten der Insel gibt es noch Kamini ein kleiner traditioneller Hafen. Danach kommt das neueroeffnete Castello mit Beach. Das Castello ist ein altes Herrenhaus gewesen, dass einen an ein Schloesschen oder Burg erinnert hat. Dies wurde zu einer Partylocation mit Restaurant und Strand hergerichtet.

Danach kommt Vlychos mit einem groesseren Strand und zwei Tavernen. Dahinter Plakkes. Ein neuer super hergerichtet Stran mit Liegen, einem Hotel namens Fours Seasons Hydra und das Beste: Duschen.

Dahinter kommen noch weitere Buchten mit Schiffsanleger und noch einsame Badestraende unter Pinienbaeumen, die man aber nur mit dem Boot erreichen kann. Oder mag. Denn bis dahin ist es ein weiter Fussmarsch.

Nachmittags haben wir ein neues Restaurant getestet und Abens Freunde in der Taverne einer Bekannten getroffen. Mehr zu den Restaurants werde ich extra schreiben.